Bali – last days

Irgendwie rannte uns ploetzlich die Zeit davon. Wir mussten unsere letzten Tage planen und hatten noch viel vor. Reisfelder hatten wir jedoch bereits zu tausenden gesehen und auf Vulkankrater hatten wir auch keinen Bock mehr. So entschieden wir uns gegen ein Gehetz ueber die Touristeninsel.
Am ersten Abend noch trafen wir per Zufall wieder auf Moni und Michi aus Zuerich, die wieder zurueck in Bali waren, nachdem sie Lombok besucht hatten. Am zweiten Abend (der Tag an dem Michu abgereist ist) gingen Oli und ich mit Andy (der Balinese, den wir auf der Zugfahrt Yogjakarta – Probolingo kennenlernten) zu Joe, einem seiner Freunde. Er ist ein international anerkannter 3D-Grafiker. Er lernte uns das Staunen mit seinen 3D-Grafiken, welche er fuer Nestle, McDonalds oder Playstationgames kreiert. Ausserdem war er technisch auf dem neuesten Stand. Wir haetten echt nicht gedacht, dass wir in Indonesien noch eine PSP (Portable Playstation, erst seit kurzem auf dem Markt) sehen wuerden.
Am Tag darauf trafen Melanie und Sandra, die zwei Rheintalerinnen, welche wir in Maumere kennengelernt hatten mit dem Boot in Bali ein. Mit ihnen genossen wir noch unsere letzte Partynacht in Kuta. In der groessten Disco Kutas, dem Bounty, welche ausschaut wie ein Piratenschiff.
Und dann war da noch der letzte Tag, den wir natuerlich am Beach verbrachten. Noch einmal konnten wir uns ueber die Strandverkaeufer nerven, bzw. fanden wir es teilweise richtig lustig. Schlimmer war eine Gruppe von Senior-Highschool-Schuelerinnen, welche vorgaben einen Studienausflug mit der Schule zu machen und den Auftrag haetten Fotos mit Auslaendern zu machen und mit Ihnen englisch zu sprechen. Die Frage eines Girls, ob ich mich mit ihr fotografieren lassen wuerde bejahte ich. Ich wusste ja nicht dass dann dutzende von anderen Maedchen auf mich zustuermen wuerden um auch ein Foto zu ergattern. Nach dem zweiten Foto fluechtete ich mich ins Wasser. Von dort aus konnte ich dann beobachten, wie sich die Maedchen auf die anderen weisshaeutigen Touris losstuerzten.
Und dann galt es Abschied zu nehmen. Wir gingen mit den beiden Ostschweizerinnen noch einmal richtig gut und billig indonesisch essen, verabschiedeten uns von Andy und tranken noch unsere letzten kuehlen Bintangs (indon. Biermarke) auf unserer Hotelterrasse. Und zum kroenenden Abschluss musste uns ein Hund, welcher schon eine ganze Weile neben uns auf der Terasse lag, noch den Balkon vollkotzen. Byebye Indonesia.

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