
Von Bajawa fuhren wir via Ende (eine Stadt die “Ende” heisst) weiter nach Moni. Bis nach Ende fuhren wir im selben Bus wie ein Ethnologe der Uni Zuerich. Er erzaehlte uns Interessantes ueber seine Forschungen in Sumba (ander Insel in der Region) und Flores. In Ende mussten wir dann Bus wechseln und hatten das Glueck dass fuer uns kein Platz mehr war im Bus. So kamen wir auch noch in den Genuss einer 2h-Fahrt auf einem Busdach. Es war eine unglaublich schoene Fahrt durch viele gruene Reisfelder, Schluchten, Berge und kleine Doerfer.
Nach dem wir die Fahrt sicher und unverletzt in Moni beendeten trafen wir einmal mehr auf einen “Best Friend”, der unseren Aufenthalt in Moni mit “Traditional Dance”, Ausfluegen zu “Traditional Villages” etc. verschoenern wollte. Wir entswchieden uns dafuer, nur eine Tour auf den heiligen Berg Kilimutu zu buchen. Nach einem reichlichen und teuren Nachtessen zusammen mit den uns bekannten Italos (Paolo und Filippo) , welche wir zufaelligerweise in Moni wieder trafen, gingen wir zu Bett. Um die Aussicht auf Mt. Kilimutu zu sehen muss man naemlich frueh aufstehen, da der Berg bereits kurz nach Sonnenaufgang in Wolken verhuellt ist.

Um 4 Uhr gings los, mit einem Bemo (Minibus), ohne Licht. Aber auch so erreichten wir den Berg. Vom Top haette man eine tolle Aussicht auf drei Vulkanseen, einer gruen, einer braun und einer schwarz. Da die Wolken jedoch vor Sonnenaufgang aufkreuzten konnten wir vom schwarzen See nicht viel sehen. Trotzdem war die Tour ein Erlebnis da die Stimmung mit den Kratern, der aufgehenden Sonne und den Wolken sehr mystisch war. Noch was zur Bezahlung dieser Tour: Wir bezahlten die Tour, dann mussten wir auf halber Strecke bei irgendeinem Haus wieder Geld abladen (Steuern) und schlussendlich waren wie eine halbe Stunde zu frueh auf dem Berg, so dass sie uns noch Kaffee verkaufen konnten. Business as usual!