Archive for the ‘Sport’ Category

A new fragrance by Köbi Kuhn

Dienstag, März 30th, 2010

“Schaaatz, du schmöcksch irgendwie nach Köbi Kuhn!” – so könnte Herr Schweizer schon bald von Frau Schweizer begrüsst werden.

Denn “Köbi Kuhn” ist eine beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum eingetragene Marke – unter anderem für Parfümeriewaren, Mittel zur Körper- und Schönheitspflege, Haarwasser und Deodorants. Inhaber der Marke Nr. 568072 ist ein gewisser Jakob Kuhn aus Zürich.

Eintragen liess Köbi Kuhn seinen Namen bereits vor zwei Jahren. Vielleicht auch als verspätete Reaktion auf den 10vor10-Beitrag “Die Marke Köbi Kuhn” vom 29. Juni 2006. Für diesen Bericht liess das Nachrichtenmagazin nämlich von der Marketingagentur BBDO den Wert der Marke “Köbi Kuhn” berechnen. Das Ergebnis: 9 Mio. Schweizer Franken.

Trotzdem, lieber Köbi, glaubst du wirklich, dass sich dein Name als Parfum gut verkaufen liesse?

Schweizerische Markensuchmaschine: swissreg.ch
Merci: TR

* * *

Nachtrag vom 10. April 2010:

20 Minuten Online fand das auch ganz lustig und hat meinen Beitrag weiterrecherchiert:

Artikel vom 9. April 2010 “Riechen wir bald nach Köbi Kuhn?”

Die Frage wird leider nicht beantwortet, aber der Artikel ist trotzdem lesenswert :).

Betrat Merz das Wüstenzelt mit Stinkefüssen?

Sonntag, September 6th, 2009

NHL-Player und Ausland-Schweizer Streit wirbt in der Berner Altstadt für Scholl Fussflege Produkte.

Verlierer – vor und hinter dem gelben Zaun

Donnerstag, Mai 21st, 2009

Soeben hat Sion ein Eigentor geschossen, YB führt 2:0.

Ich bin zu spät. Erst jetzt erreiche ich den Bundesplatz, wo ich mit Freunden abgemacht habe. Gemeinsam wollen wir erleben, wie Bern den Cup gewinnt. Doch meine Freunde zu treffen ist gar nicht so einfach.

Der Bundesplatz – ein grosser Käfig mit Grossleinwand.

Hinter einer zwei Meter hohen Gitterwand, die mit einem YB-gelben Tuch überspannt ist, stehen Leute für Bier an, oder fürs WC, oder sie schauen gebannt an die Fassade der Nationalbank, wo Fussball gespielt wird.

Ich steh draussen, meine Freunde drinnen. Sie sehen das Spiel, ich nicht. Ständig kommen Leute raus, aber niemand darf rein. Auch nicht wer schon drin war. Es wird ge-sms-let, telefoniert, gemotzt, mit den Broncos diskutiert und über die Broncos gelästert. Und diese sind mindestens genau so gereizt wie die Menschenmenge, die sie davor hindern, sich auf den Platz vor dem Bundeshaus zu begeben.

Nichts geht.

Von einem Insider erhalte ich einen Tipp zuge-sms-let: Auf der mir gegenüberliegenden Seite käme ich vielleicht noch rein. Ich wähle die Route via Bärenplatz, Chäfiggässli, Amthausgasse. Vor der Post steht der Sendebus von Capital FM. In einer Ecke des kleinen Studios, hängt ein winzig kleiner Fernseher. Auch hier herrscht Gedränge. Genauso wie auch vor den wenigen Flachbildschirmen der vielen Beizen an der Front.

Am Hintereingang zur Public-Emotion-Arena angekommen, treffe ich auf die gleiche Situation wie beim Vordereingang.

Ein Mädchen schleicht sich hinein, ein Bronco rennt ihr hinterher, das Mädchen fliegt wieder raus.

Ein junger Fan wird grob von drei Broncos vor das Gitter geführt. Er wehrt sich mit “Pisser”, die Broncos reagieren emotional. Schliesslich verpisst sich der Jugendliche.

Dann bemerke ich plötzlich zwei bekannte Gesichter, die neben mir anstehen. Nachdem sie, dem Portemonnaie zuliebe, kurz im Coop ein Bier geholt haben, sind sie nun wieder gleich weit wie ich. Es sieht gar nicht danach aus, dass wir da vor Spielschluss noch irgendwie reinkommen. Wir beobachten die Szene noch einen Moment, dann entscheiden wir uns für einen Abgang.

Wie wir so der Amthausgasse dem gelben Gitter entlanglaufen und uns noch ein bisschen über die Organisatoren dieser öffentlich beschränkten Veranstaltung aufregen, erblicken wir direkt vor uns die letzte Chance, um doch noch ein bisschen Bundesplatz-Cup-Final-Feeling mitzubekommen. Skrupellose Fans haben nämlich die Zaunelemente verschoben und somit eine Lücke im System geschaffen. Wir blicken uns an, blicken uns um (die Wächter sind wachsam) und folgen unseren Wegbereitern durch den Zaun. Einer nach dem anderen, jetzt ich.

Aus dem Nichts sürzt ein Fetzen von einem Bronco auf mich zu. Er checkt mich mit voller Wucht und ich falle rückwärts. Er schreit mich an. Dann dreht er sich um und flickt das Loch.

Kobi verliert. YB auch.


Rugby mag ja ganz spannend sein, aber nächstes Jahr will ich dann wieder Fussball: Gemütlich mit Grillwurst, zu Hause vor dem Fernseher.

Å vyturys

Dienstag, März 11th, 2008

Eine gelungene Werbung für ein gelungenes Bier.

Wenn ich schon beim Bier bin: Ein neues Gesetz besagt, dass im litauischen Fernsehen während der Primetime keine Alkoholwerbung mehr gezeigt werden darf. Da Å vyturys einer der Hauptsponsoren der Basketballmanschaft Lietuvos Rytas ist, werden deshalb die Basketballmatches jeweils erst nach 23.00 Uhr im TV ausgestrahlt. Unter Umständen ist zu Übertragungsbeginn das Resultat also bereits bekannt. KrepÅ¡inis (=Basketball) ist übrigens DER litauische Nationalsport.

Die Werbung habe ich bei Sarah entdeckt. Danke.

Noch viel höher als ‘Hoch über dem Alltag’

Sonntag, September 16th, 2007

…und das zu Fuss. Eine Aussicht, die ich sonst nur vom Fliegen her kenne.

aus vertraglichen Gründen

Freitag, Mai 25th, 2007

Als analoge Cablecom-Kunden ohne Teleclub-Update, guckten wir gestern Abend in der WG in die Röhre. Ich wusste bereits vor Spielbeginn, dass SF nur die Übertragungsrechte am Match Young Boys gegen Basel besitzt, aber ich habe mir nicht gross Gedanken über die Auswirkungen gemacht. Diese waren drastisch.

Die Situation ist auch den Leuten vom Schweizer Fernsehen eingefahren: “Aus vertraglichen Gründen”, liessen Sie mehrmals verlauten, sei es ihnen leider nicht möglich, Bilder vom Spiel Zürich gegen die Grasshoppers zu zeigen. Und man spürte, dass es dem SF-Sport-Team wirklich leid tat; gerne hätten sie uns die vier letzten Minuten zwischen dem FCZ und den Grasshoppers gezeigt (im Joggeli endete die Partie vier Minuten früher, mit dem Endresultat YB-FCB 0:2 und im Hardturm stand es FCZ-GC 1:0).

So schauten wir gespannt den Baslern zu, welche stehend oder kniend den Applaus vom enttäuschten Publikum erwiderten. Dann sahen wir wie Gigi Oeri die Tribüne Richtung Fussballplatz verliess, während uns mitgeteilt wurde, dass Zürich bei Teleclub soeben das 2:0 geschossen habe und sich somit einen weiteren Meistertitel nach Downtown-Switzerland holt.

Ach ja, und als dann der Match in Zürich endlich fertig war, da entstand dann das Foto oben, leider auch mit Zensurbalken. Aber aus technischen und nicht aus vertraglichen Gründen.

Euro 08 – und was die Politiker davon halten.

Freitag, Februar 16th, 2007

Ist es verantwortungslos, Millionen von Franken fürs Berner Stadtmarketing auszugeben? Die Mehrheit im Stadtrat denkt anscheinend wie Alexander Tschäppät (“Ich will ins Fernsehen…!” und “Ich kenne Matthias Mast so gut, dass ich jede Woche wünschen darf, auf welcher Seite mein Gesicht im BernerBär auftauchen soll.”). Und so hat das Stadtberner Parlament gestern, mit überwältigender Mehrheit (59:3), ja gesagt zum 5.6 Mio. EM-Kredit.

Bern wirkt Wunder!

Bildquelle: Der Bund, 16.2.2007. Merci für das tolle Bild.

sf.tv

Dienstag, Mai 30th, 2006

Hab mich schon die ganze Zeit gefragt, ob sich Wetterfee Sandra Boner eigentlich auf die WM freut.

Die Antwort gab sie nun in einem WM-Exklusivinterview auf der Website des Schweizer Fernsehens:

Solang Fussball fair bleibt, ist die Fussball WM eine der schönsten Nebensächlichkeiten…

So ganz nach dem Motto: Solang das Wetter gut ist, gehts mir auch gut.